Förderkonzept - Grundschule Wacken

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Förderkonzept

Wir über uns

Förder- und Forderkonzept der GS - Wacken
Stand: 05.09.2013

Bezug nehmend auf die Leitziele unseres Schulprogramms und natürlich auf der Grundlage des Schulgesetzes, der Verordnungen und der Lehrpläne wollen wir in unserem Förder- und Forderkonzept förderliche Rahmenbedingungen und Grundsätze festhalten, aber auch konkrete Vereinbarungen darüber treffen, welche Methoden, Lern- und Arbeitstechniken allen Schülerinnen und Schülern vermittelt werden sollen.

Gliederung:
1. Leitziele des Schulprogramms
2. Förderliche Rahmenbedingungen
3. Zusätzliche personelle Unterstützung
4. Förderliche pädagogisch - didaktische Grundsätze
5. Kompetenzvermittlung                                                                                                      
  5.1 Methodenkompetenz                                                                                                   
  5.2 Selbstkompetenz                                                                                                          
  5.3 Sozialkompetenz  
6. Grundsätze zur Diagnose und Förderung im Fachunterricht
7. Grundsätzliches Vorgehen bei emotional -
   sozialen Auffälligkeiten über die verabredeten
   Präventionsmaßnahmen hinaus.


1. Leitziele des Schulprogramms

Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das Wohl der Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen.

Wir gestalten den Unterricht so, dass die Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu einer selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitshaltung finden und
Lernfreude entwickeln. Dafür bieten wir vielfältige und abwechslungsreiche Unterrichtsmethoden und Sozialformen an.

Wir bilden eine vielfältige und nach außen hin offene Schulgemeinschaft.

Wir wollen die Schülerinnen und Schüler in ihrem Selbstbewusstsein stärken, ihre Kreativität und Begabungen fördern und einen respektvollen, fairen und toleranten Umgang miteinander ermöglichen.

Eine konstruktive Zusammenarbeit kann gelingen, wenn alle am Schulleben beteiligten Menschen in ein vertrauensvolles, kooperatives und lebendiges Miteinander treten und gemeinsam an der Verwirklichung der Ziele arbeiten.



2. Förderliche Rahmenbedingungen

   -   Aktive Pause / Schulwald

   -   Frühradfahren / Reiten

   -   Fachräume / Gruppenräume /Turnhallen

   -   Freiarbeitsmaterial

   -   Förder- und Fordermaterial

   -   M - Forderstunden Kl. 3 und 4

   -   Doppelbesetzungen

   -   Präventionsstunden

   -   Kollegiale Beratung / Teamwork

   -   Gezielter Personaleinsatz

   -   Betreute GS / Offene GTS

   -   Eingangszeit / Doppelstunde

   -   PC - Ausstattung

   -   Übergang KiTa - GS

   -   ”Fit und stark plus” im Rahmen des Ethikunterrichts

   -   Klassenrat

   -   Kinderkonferenz

   -   Pausenfreunde


3. Zusätzliche personelle Unterstützung


Präventionsstunden des zuständigen Förderzentrums für die Eingangsphase

Integrationsstunden des zuständigen Förderzentrums für Kinder mit anerkanntem sonderpädagogischen
Förderbedarf im Bereich Lernen bzw. dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Gezielte Förderung für Kinder mit Teilleistungsschwächen durch das Förderzentrum

Schulbegleitung für einzelne Schüler und Schülerinnen nach Bedarf

Kleingruppenbeschulung zur Bündelung der Ressourcen

Schulsozialarbeit


4. Förderliche pädagogisch - didaktische Grundsätze

  • Der Inklusionsgedanke ist Grundlage aller schulischen Arbeit und bezieht sich auf das Wohl aller Schülerinnen und Schüler.

  • Die Präventionspyramide (siehe Handlungskonzept Schulische Erziehungshilfe) ist Grundlage unserer Schulentwicklung.

  • Guter Unterricht fördert und fordert alle Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernvoraussetzungen.

  • Bestimmte Schülerinnen und Schüler brauchen zusätzliche Förderangebote, die in Lernplänen bzw. Förderplänen festgehalten werden.

  • Es gibt Schülerinnen und Schüler, die auf außerschulische Hilfen angewiesen sind.

  • Guter Unterricht sollte kompetenzorientiert sein und neben der Sachkompetenz auch die Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler stärken.

  • Guter Unterricht sollte kindgerecht, vielfälltig, abwechslungsreich, differenziert, deutlich strukturiert und grundsätzlich ermutigend sein. Zudem sollte er in einer angenehmen und ruhigen Lernatmosphäre stattfinden, um allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden.

  • Zusätzliche Förderangebote sollten in einem für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer überschaubaren Rahmen abgesprochen, durchgeführt und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.

  • Eine enge Zusammenarbeit und vielfältige Absprachen im Kollegium schaffen dafür eine tragfähige Grundlage und reduzieren den Arbeitsaufwand für den einzelnen.  



5. Kompetenzvermittlung

5.1 Methodenkompetenz

Methoden

Kl. 1

Kl. 2

Kl. 3

Kl. 4

Entspannungsübung

X

Arbeitspläne

X

Selbstkontrolle

X

PC - Arbeit

X

Lernkarteiarbeit

X

Feedback

X

Freiarbeit

X

Partnerarbeit

X

Rollenspiel

X

Stationsarbeit

X

Vortrag halten

X

Texte markieren

X

Lernplakat

X

Gruppenarbeit

X

Mindmaps

X

Projektarbeit

X

Referat

X

5.2 Selbstkompetenz:

Elementare Lern- und Arbeitstechniken, die unsere Schülerinnen und Schüler
innerhalb der Grundschulzeit erlernen sollen:

Arbeitstechniken:
• Ausschneiden, Falten, Kleben etc.
• Mit Lineal arbeiten/unterstreichen
• Heftseiten übersichtlich gestalten
• Tabellen/Schaubilder zeichnen
• Plakate und Folien gestalten


Arbeitsorganisation:
• Arbeitsplatz in Ordnung halten
• Arbeitsblätter einordnen / Postmappe führen
• Arbeitsmaterial sorgsam nutzen
• Hausaufgabenheft regelmäßig anfertigen
• Schulranzen aufräumen
• Ablagekästen sinnvoll nutzen
• Freiarbeitsmaterial wieder einordnen


Lerntechniken:
• In Büchern gezielt nachschlagen
• Piktogramme/Bilder verstehen
• Begriffe/Bilder gezielt zuordnen
• Kerninformationen herausfiltern
• Sachinformationen gliedern
• Schlüsselbegriffe markieren
• Passende Stichwörter notieren
• Fragen zum Lernstoff entwickeln
• Frage-Antwort-Karten erstellen
• Selbstkontrolle vornehmen
• Schulbibliothek und Internet nutzen
• Zielstrebig planen und arbeiten

5.3 Sozialkompetenz:

Elementare Gesprächs- und Kooperationstechniken, die unsere Schülerinnen und Schüler
innerhalb der Grundschulzeit erlernen sollen:

Gespächsregeln:
• Gängige Melderegeln beachten
• Laut und deutlich sprechen
• Im Stuhlkreis aktiv mitmachen
• Sich gegenseitig drannehmen
• Gesprächspartner anschauen
• Andere Schüler ausreden lassen
• Beim gestellten Thema bleiben
• Gehörtes wiedergeben können
• Zusammenhängend erzählen
• Einen kleinen Vortrag halten
• Feedback - Regeln beachten
• Eigene Meinungen begründen


Klassenregeln:
• In der Gruppe zusammenarbeiten
• Mit Partnern und in Gruppen verträglich zusammenarbeiten
• Eigene Meinungen begründen
• Klassenregeln einhalten
• Spielregeln einhalten
• Regelverstöße offen ansprechen
• Unterrichtsstörungen vermeiden
• Den Gruppenmitgliedern helfen
• Tolerant sein
• Die Arbeit in der Gruppe aufteilen
• Im Konfliktfall versuchen zu vermitteln


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü