Förderkonzept - Grundschule Wacken

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Förderkonzept

Wir über uns

Förder- und Forderkonzept der GS – Wacken
Stand: 04.06.17

Bezugnehmend auf die Leitziele unseres Schulprogramms und natürlich auf der Grundlage des Schulgesetzes, der Verordnungen und der Lehrpläne wollen wir in unserem Förder- und Forderkonzept förderliche Rahmenbedingungen und Grundsätze festhalten, aber auch konkrete Vereinbarungen darüber treffen, welche Methoden, Lern- und Arbeitstechniken allen Schülerinnen und Schülern vermittelt werden sollen.

Gliederung:
1. Schulprogramm
2. Förderliche pädagogisch – didaktische Grundsätze
2.1 Grundsätzliches Vorgehen bei emotional – sozialen Auffälligkeiten
3. Förderliche Rahmenbedingungen
3.1 Zusätzliche personelle Unterstützung
4. Grundsätze zur Diagnose und Förderung im Fachunterricht
5. Kompetenzvermittlung
    5.1 Methodenkompetenz
    5.2 Selbstkompetenz
    5.3 Sozialkompetenz
    6. Konkretisierung in den Fächern
    6.1 Deutsch
    6.2 Mathematik

1. Leitziele des Schulprogramms

- Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das Wohl der Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen.

- Wir gestalten den Unterricht so, dass die Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu einer selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitshaltung finden und Lernfreude entwickeln. Dafür bieten wir vielfältige und abwechslungsreiche Unterrichtsmethoden und Sozialformen an.

- Wir bilden eine vielfältige und nach außen hin offene Schulgemeinschaft.

- Wir wollen die Schülerinnen und Schüler in ihrem Selbstbewusstsein stärken, ihre Kreativität und Begabungen fördern und einen respektvollen, fairen und toleranten Umgang miteinander ermöglichen.

- Eine konstruktive Zusammenarbeit kann gelingen, wenn alle am Schulleben beteiligten Menschen in ein vertrauensvolles, kooperatives und lebendiges Miteinander treten und gemeinsam an der Verwirklichung der Ziele arbeiten.

  2. Förderliche pädagogisch-didaktische Grundsätze

- Der Inklusionsgedanke ist Grundlage aller schulischen Arbeit und bezieht sich      
         auf das Wohl aller Schülerinnen und Schüler.
- Die Präventionspyramide (siehe Handlungskonzept Schulische Erziehungshilfe) ist Grundlage unserer Schulentwicklung.
- Guter Unterricht fördert und fordert alle Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernvoraussetzungen.
- Bestimmte Schülerinnen und Schüler brauchen zusätzliche Förderangebote, die in Lernplänen bzw. Förderplänen festgehalten werden.
- Es gibt Schülerinnen und Schülern, die auf außerschulische Hilfen (Therapien etc., die Schule nicht leisten kann) angewiesen sind.
- Guter Unterricht sollte kompetenzorientiert sein und neben der Sachkompetenz auch die Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler stärken.
- Guter Unterricht sollte kindgerecht, vielfältig, abwechslungsreich, differenziert, deutlich strukturiert und grundsätzlich ermutigend sein. Zudem sollte er in einer angenehmen und ruhigen  Lernatmosphäre stattfinden, um allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden.
- Zusätzliche Förderangebote sollten in einem für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer überschaubaren Rahmen abgesprochen, durchgeführt und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.
- Eine enge Zusammenarbeit und vielfältige Absprachen im Kollegium schaffen dafür eine tragfähige Grundlage und reduzieren den Arbeitsaufwand für den einzelnen.

2.1 Grundsätzliches Vorgehen bei emotional – sozialen Auffälligkeiten über die verabredeten Präventionsmaßnahmen hinaus

- erzieherische Maßnahmen im Unterrichtsgeschehen und in der Pausengestaltung
- Beratung in Einzel-, Gruppen- und Elterngesprächen
- Einbeziehung der Schulsozialarbeiterin
- Fachberatung „Schulische Entwicklungshilfe“
- außerschulische Hilfsangebote nutzen (Ärzte, Fachkliniken, Jugendamt, Schulbegleitung etc.)



3. Förderliche Rahmenbedingungen

- Aktive Pause (Ausleihe von Spielgeräten) / Schulwald
- Frühradfahren (Kl. 1) / Reiten (Kl.2)
- Fachräume / Gruppenräume /Turnhallen
- Freiarbeitsmaterial
- Förder- und Fordermaterial
- M – Forderstunden Kl.3 und 4
- Doppelbesetzungen
- Präventionsstunden
- kollegiale Beratung / Teamwork
- gezielter Personaleinsatz
- Betreute GS / Offene GTS
- Eingangszeit / Doppelstunde
- PC – Ausstattung
- Übergang KiTa – GS
- „Fit und stark plus“ im Rahmen des Ethikunterrichts
- Schulsozialarbeit
- Klassenrat ( Wohlikonferenz)
- Kinderkonferenz (2x pro Halbjahr / Klassensprecher)
- Pausenfreunde

   3.1. Zusätzliche personelle Unterstützung

- Präventionsstunden des zuständigen Förderzentrums für die Eingangsphase
- Integrationsstunden des zuständigen Förderzentrums für Kinder mit anerkanntem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen bzw. geistiger Behinderung
- gezielte Förderung für Kinder mit Teilleistungsschwächen durch das Förderzentrum
- Schulbegleitung für einzelne Schüler und Schülerinnen nach Bedarf
- Kleingruppenbeschulung zur Bündelung der Ressourcen  
- Schulsozialarbeit
- Schulassistenz

  4. Grundsätze zur Diagnose und Förderung im Fachunterricht

   KiTa:
- enge Zusammenarbeit und Austausch mit dem Kindergarten
- ggf. Elternberatung und Hilfsangebote vor der Einschulung
- „Probeunterricht“ zum gegenseitigen Kennenlernen vor den Sommerferien
- gestalteter Übergang KiTa – Grundschule (siehe Konzept)

    Klasse 1:
- Eingangsdiagnostik der Basiskompetenzen
- Diagnose durch Unterrichtsbeobachtung und Lernzielkontrollen
- Förder- und Forderung durch binnendifferenzierende Maßnahmen des regulären Unterrichtswerkes
- Nachteilsausgleich
- präventive Förderung durch die Präventionslehrkraft
- Förderschwerpunkt Feinmotorik zu Schuljahresbeginn
- Erstellung von Lernplänen

    Klasse 2:
- Diagnose durch Unterrichtsbeobachtung, Lernzielkontrollen, Grundschuldiagnose etc.
- Förder- und Forderung durch binnendifferenzierende Maßnahmen des Unterrichts
- Nachteilsausgleich
- präventive Förderung durch die Präventionslehrkraft
- Erstellung von Lernplänen
- evtl. Verbleiben in der Eingangsphase zum jeweils individuell festzulegenden Zeitpunkt
- individuelle LRS- und Dyskalkulieberatung

    Klasse 3:
- Diagnose durch Unterrichtsbeobachtung, Lernzielkontrollen, Grundschuldiagnose etc.
- Förder- und Forderung durch binnendifferenzierende Maßnahmen des Unterrichts
- Nachteilsausgleich
- präventive und integrative Förderung durch die Präventionslehrkraft
- Erstellung von Lernplänen
- evtl. Überprüfung auf sonderpädagogischen Förderbedarf – Förderpläne
- individuelle LRS- und Dyskalkulieberatung

    Klasse 4:
- Diagnose durch Unterrichtsbeobachtung, Lernzielkontrollen, Grundschuldiagnose etc.
- Förder- und Forderung durch binnendifferenzierende Maßnahmen des Unterrichts
- Nachteilsausgleich
- Präventive und integrative Förderung durch die Präventionslehrkraft
- Erstellung von Lern- und Förderplänen
- Überprüfung LRS
- individuelle LRS – Dyskalkulieberatung

5. Kompetenzvermittlung
    5.1 Methodenkompetenz
   

Methoden

Kl. 1

Kl. 2

Kl. 3

Kl. 4

Entspannungsübung

X

Arbeitspläne

X

Selbstkontrolle

X

PC - Arbeit

X

Lernkarteiarbeit

X

Feedback

X

Freiarbeit

X

Partnerarbeit

X

Rollenspiel

X

Stationsarbeit

X

Vortrag halten

X

Texte markieren

X

Lernplakat

X

Gruppenarbeit

X

Mindmaps

X

Projektarbeit

X

Referat

X

5.2 Selbstkompetenz:

Elementare Lern- und Arbeitstechniken, die unsere Schülerinnen und Schüler
innerhalb der Grundschulzeit erlernen sollen:

Arbeitstechniken:
• Ausschneiden, Falten, Kleben etc.
• Mit Lineal arbeiten/unterstreichen
• Heftseiten übersichtlich gestalten
• Tabellen/Schaubilder zeichnen
• Plakate und Folien gestalten


Arbeitsorganisation:
• Arbeitsplatz in Ordnung halten
• Arbeitsblätter einordnen / Postmappe führen
• Arbeitsmaterial sorgsam nutzen
• Hausaufgabenheft regelmäßig anfertigen
• Schulranzen aufräumen
• Ablagekästen sinnvoll nutzen
• Freiarbeitsmaterial wieder einordnen


Lerntechniken:
• In Büchern gezielt nachschlagen
• Piktogramme/Bilder verstehen
• Begriffe/Bilder gezielt zuordnen
• Kerninformationen herausfiltern
• Sachinformationen gliedern
• Schlüsselbegriffe markieren
• Passende Stichwörter notieren
• Fragen zum Lernstoff entwickeln
• Frage-Antwort-Karten erstellen
• Selbstkontrolle vornehmen
• Schulbibliothek und Internet nutzen
• Zielstrebig planen und arbeiten

5.3 Sozialkompetenz:

Elementare Gesprächs- und Kooperationstechniken, die unsere Schülerinnen und Schüler
innerhalb der Grundschulzeit erlernen sollen:

Gespächsregeln:
• Gängige Melderegeln beachten
• Laut und deutlich sprechen
• Im Stuhlkreis aktiv mitmachen
• Sich gegenseitig drannehmen
• Gesprächspartner anschauen
• Andere Schüler ausreden lassen
• Beim gestellten Thema bleiben
• Gehörtes wiedergeben können
• Zusammenhängend erzählen
• Einen kleinen Vortrag halten
• Feedback - Regeln beachten
• Eigene Meinungen begründen


Klassenregeln:
• In der Gruppe zusammenarbeiten
• Mit Partnern und in Gruppen verträglich zusammenarbeiten
• Eigene Meinungen begründen
• Klassenregeln einhalten
• Spielregeln einhalten
• Regelverstöße offen ansprechen
• Unterrichtsstörungen vermeiden
• Den Gruppenmitgliedern helfen
• Tolerant sein
• Die Arbeit in der Gruppe aufteilen
• Im Konfliktfall versuchen zu vermitteln

6. Konkretisierung in den Fächern
6.1 Deutsch
6.2 Mathematik

 
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